Das Wichtigste auf einen Blick

  • Mobilität bezeichnet konkret den Bewegungsspielraum einzelner Gelenke, nicht Bewegung im Allgemeinen.
  • Jedes Gelenk hat einen eigenen, messbaren Bewegungsumfang.
  • Bestimmte Alltagsgewohnheiten beanspruchen oft nur einen kleinen Teil dieses Spielraums.
  • Mobilitätstraining bedeutet, ein Gelenk gezielt durch seinen vollen Bewegungsbereich zu führen.
  • Das PUREBOARD eignet sich gut für gezieltes Mobilitätstraining am Sprunggelenk, ersetzt aber keine medizinische Beratung.

Was versteht man unter „Beweglichkeit“

Wer sich schwer bückt oder steif aus dem Stuhl aufsteht, denkt oft, er sei generell unbeweglich. Meist steckt dahinter ein einzelnes Gelenk, das seinen vollen Bewegungsbereich nicht mehr ausschöpft. Hier erfährst du, was Mobilität konkret bedeutet und wie du gezielt daran arbeiten kannst.

Was ist Mobilität?

Mobilität beschreibt, wie weit sich ein einzelnes Gelenk bewegen lässt, etwa wie weit eine Hüfte gebeugt oder ein Sprunggelenk angewinkelt werden kann. Dieser Bewegungsumfang ist in Grad messbar und unterscheidet sich von Gelenk zu Gelenk. Eine Studie der CDC hat genau das systematisch erfasst und gezeigt, dass Mobilität kein vages Gefühl ist, sondern ein konkreter, messbarer Wert.

Im Sitzen bleibt die Hüfte stundenlang in einer ähnlichen Position, beim Gehen bewegt sie sich kaum in die Streckung. Das ist selten ein Problem, bis man sich tief hinhockt oder einen großen Schritt macht und plötzlich der volle Bewegungsbereich gefordert wird. Genau deshalb macht es Sinn, Gelenke regelmäßig durch ihren kompletten Bereich zu führen, auch wenn der Alltag das selten verlangt.

Mobilität mit dem PUREBOARD

Das Sprunggelenk lässt sich im Stehen besonders gut gezielt mobilisieren. Die schräge Fläche des PUREBOARD bringt es in einen Beugewinkel, der beim normalen Gehen kaum vorkommt, kontrolliert und ohne kompliziertes Übungsprogramm. So lässt sich ganz konkret an der Beweglichkeit dieses Gelenks arbeiten.

Praktische Tipps für den Einstieg

Konzentriere dich auf ein Gelenk nach dem anderen, so spürst du besser, wo der Bewegungsbereich tatsächlich eingeschränkt ist. Geh langsam bis an die Grenze des angenehmen Bereichs, ein leichtes Ziehen ist normal, Schmerz ein Signal zum Stoppen. Kurze, regelmäßige Einheiten lassen sich gut in bestehende Routinen einbauen. Steigere dich nach und nach.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an eine qualifizierte Fachperson.